Famab und Alarmstufe Rot für bessere steuerliche Verrechnung

Verrechnung von corona-bedingten Verlusten

Verrechnung von corona-bedingten Verlusten

In einem Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vergangene Woche äußerte sich Carsten Linnemann, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zu einem bevorstehenden Koalitionsausschuss wie folgt: „Die bessere steuerliche Verrechnung der aktuellen Verluste wegen Corona mit Gewinnen aus den Vorjahren wäre der einfachste und schnellste Weg, um im Kern gesunden Unternehmen durch die Krise zu helfen.“  

Der Kommunikationsverband Famab und das Aktionsbündnis Alarmstufe Rot fordern bereits seit Beginn der durch die Pandemie bedingten Wirtschaftskrise wirksame Hilfen für die von den Corona-Maßnahmen stark betroffene Veranstaltungswirtschaft. Sie begrüßen daher Linnemanns Vorschlag. Konkret fordern sie von der Politik, den Unternehmen die Möglichkeit zu geben, Verluste aus den zurückliegenden Jahren mit den aktuellen und unverschuldeten Verlusten verrechnen zu können. Diese Maßnahme der steuerlichen Verrechnung würde vor allem Unternehmen helfen, die in den vergangenen Jahren erfolgreich gewirtschaftet haben. Auch der so oft befürchtete Missbrauch von Hilfsprogrammen wäre nahezu ausgeschlossen.

„Seit März 2020 fordern wir für unsere Branche, Möglichkeiten zu schaffen, Gewinne aus den Vorjahren mit den aktuellen Verlusten verrechnen zu dürfen. Und genau so lange hören wir aus der Regierung, dass dies nicht möglich ist. Wir sind nun positiv überrascht, dass Carsten Linnemann dieses Thema endlich aufgreift“, sagt Jörn Huber, Vorstandsvorsitzer des Famab.

www.famab.de