#inKöllezeHus: Wir stehen zusammen

Coronakrise: Die Lage in den "Seven Cities"

Foto: Koelnmesse, Max Hampel

Wir trauen uns wieder, sagen die Kölner*innen und lassen Taten folgen. Die Stadt Köln und KölnTourismus und launchen die Kommunikationskampagne: #inKöllezeHus. „Herzlich, authentisch und offen – eine rheinische Frohnatur eben, so sind wir und so leben wir hier in Köln“, sagt Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer von KölnTourismus. „Wir wollen künftigen Gästen zeigen, dass auch sie sich schnell #inKöllezeHus fühlen werden“. Wir, das sind Kölner*innen, die in ihren Videobotschaften von ihrer Heimat erzählen. Unter ihnen sind Prominente, aber auch Polizist*innen, Museums- und Hoteldirektor*innen. Mit dabei ist Dr. Birgit Meyer, Intendantin der Oper Köln, ebenso wie Jürgen Maziejewski der REWE Supermärkte aber auch Grit Pauling, Direktorin des 25hours Hotels, und Dirk Metzger, Direktor im Lindner Hotel City Plaza.

Die meisten Hotels sind wieder in Betrieb und seit dem 30. Mai 2020 Messen und Kongresse in Nordrhein-Westfalen und Köln erlaubt. „Der Tourismus und das Kongressgeschäft sind wichtige Säulen für die Kölner Wirtschaft, die bis Ende Mai komplett brach lagen“, berichtet Amann, der im Krisenstab der Stadt Köln mit am Tisch sitzt. Unter dem Dach von KölnTourismus arbeitet das Cologne Convention Bureau (CCB) gerade in Form von FAQs für Veranstaltungsplaner*innen die Voraussetzungen für Veranstaltungen auf. Hinweise gibt das Update zur Bemühung um Eindämmung von COVID-19 vom 2. Juni 2020. Wie in anderen Bundesländern bleibt das öffentliche Leben weiterhin eingeschränkt, es gilt die Verordnung des Landes Nordrhein-Westfalens.

Die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 regelt in ihrer Fassung vom 30. Mai 2020 in § 4 „Berufs- und Dienstausübung, Arbeitgeberverantwortung“, Absatz 1, dass Versammlungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen aus beruflichen, gewerblichen und dienstlichen Gründen innerhalb von Unternehmen, Betrieben und Behörden zulässig sind, sofern sie nicht aus geselligen Anlässen erfolgen wie auf Betriebsfeiern. Dasselbe gilt für Veranstaltungen in Tagungs- und Kongresseinrichtungen oder Hotels. Voraussetzungen sind der in § 2 „Abstandsgebot, Mund-Nase-Bedeckung“ geregelte Mindestabstand von 1,5 m, Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte und die Rückverfolgbarkeit der Personen.

Tagesaktuell informiert die Landesregierung zudem auf land.nrw/corona. Die Websites von KölnTourismus und dem Cologne Convention Bureau (CCB) informieren ihrerseits Besucher*innen, Veranstaltungsplaner*innen und Partner*innen. Die Corona-Hotline von KölnTourismus (+49 (0) 221 346 43 0) schließt die Hotline des Cologne Convention Bureaus ein. Filiz Ük, Leiterin des Cologne Convention Bureaus, und ihr Team stehen Event- und Tagungsmanager*innen zur Seite. Während es bei diesen zu Beginn der Coronakrise darum ging, Auskunft zu geben, welche Veranstaltung unter welchen Auflagen noch stattfinden durfte, kommen jetzt erste Anfragen für Veranstaltungen über 2020 hinaus.

Bei den CCB-Mitgliedern wie Venues, Hotels, Agenturen und PCOs geht es nach den Fragen zum Umgang mit Stornierungen, zu finanzieller Unterstützung und Kurzarbeit mit Andauern der Krise durchaus um die Existenz. „Die Sorgen und Nöte unserer Branchenpartner vor Ort und unserer Kunden beschäftigen uns sehr sowie die allgemeine wirtschaftliche Lage“, so Amann. KölnTourismus und das Cologne Convention Bureau halten die Kommunikation mit den Partnern aufrecht und tragen deren Interessen in die Öffentlichkeit ebenso wie neue Geschäftsideen: „Corona: Aktionen und Angebote der Kölner MICE-Branche“. Ein Beispiel ist „Go.Live.CGN“, ein Zusammenschluss aus Event-Professionals. Gemeinsam wollen Katrin Walberer, Geschäftsführerin der Walberer Sales und Events, Nils Jagdfeld, Inhaber von Creative Entertainment Concepts, und Fabian Wegner, Inhaber von Lumex Event Solutions, das „Emotionale“ ins „Digitale“ bringen. Wie, das zeigen erste Projekte in der Kölner Location THE VIEW COLOGNE. Unter diesen ist das wöchentliche Streaming-Format „Event.Faces“. Jeden Donnerstag bittet Gastgeberin Katrin Walberer Kölner*innen aus der Event-Szene zum Talk ins Go.Live.CGN-Studio. Dort erzählt André Karpinski, Geschäftsführer von Kaiserschote Feinkost Catering, wie er die Corona-Krise durchlebt und welche kreativen Ideen ihm und seinem Team kommen, beispielsweise mit digitalen Catering-Konzepte.

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